• Science Art

    by Manfred P. Kage

performances

Optisches Konzert:

Seit den 1960er Jahren beteiligte Manfred P. Kage sich als ZERO-Künstler an verschiedensten Ausstellungen, Performances und Multimediapräsentationen. So entwarf er beispielsweise bereits 1961 sein Manifest „Zur Realisation des optischen Konzerts“ in Verbindung mit der Künstlergruppe um die Künstler Piene, Mack und Uecker.

Intention Kages als Video- und Multimediapionier war es, Naturvorgänge im Mikrobereich (wie beispielsweise gesteuertes Kristallwachstum, Flüssigkeitsschlieren und Emulsionen sowie Effekte durch Glasfaseroptiken und Multilens) durch einen von ihm entwickelten „Optischen Synthesizer“ in einer ästhetisch-künstlerischen Performance zu präsentieren.

Dies realisierte Kage ab 1961 und in den späteren Jahren bei zahlreichen Events, Ausstellungen und Performances weltweit mit selbstgebauten einzigartigen Projektoren und eigens für ihn gebauten Videosynthesizern sowie Film- und Fotoaufnahmen von mikroskopischen Strukturen. Diese Elemente, welche oftmals in Verbindung mit einer von Kage entwickelten achtkanaligen Lichtorgel gezeigt wurden, konnten schon damals in Echtzeit und interaktiv wie eine Art Piano-Klaviatur durch Kage abgespielt werden.

Manfred P. Kages „Optisches Konzert“ wird heutzutage in moderner Umsetzung als medialer, abstrakter Lichtraum oder Projektion an Kuppeldächer, in Naturräumen und architektonischen Bauten durch die Familie Kage (Künstlerkollektiv „4KI“) meist als synästhetische interaktive Performance mit Livemusik unterschiedlicher Musikkünstler präsentiert.

Historische analoge Effekte aus dem Mikrobereich und Aufnahmen der historischen Selbstbauprojektoren Kages werden mit neu erstellten HD- und 4-K-Mikroaufnahmen (z.B. von kristallinen Strukturen) und speziellen, selbst gestalteten digitalen Effekten live und in Echtzeit zu einem abstrakten und dennoch realen Farbenrausch-Konzert „Gestern-Heute-Morgen“ kombiniert.

Auf diese Weise eröffnen sich den Betrachtern erstaunliche Sehwelten, welche die unterschiedlichsten Dimensionen und Wirklichkeiten in Raum, Materie und Zeit miteinander verschmelzen lassen.

performances

1962

1962

1962 - Kristallprojektion von Manfred P. Kage auf der Biennale Internazionale d‘Arte [San Marino] zusammen mit Mitgliedern der Gruppe ZERO
1964

1964

1964 - Eidophor-Video-Projektion von Kristallen. Manfred P. Kage auf einem Ärztekongress [Zürich]
1974

1974

Manfred P. Kage mit Filmprojektor und Leuchtkästen im Museum „Prediger“ [Schwäbisch Gmünd]
2015

2015

ZERO Performance Nacht
Martin-Gropius-Bau [Berlin] - 11. April 2015 20-8 Uhr
2017

2017

Innerhalb der Kulturnacht Göppingen 2017 wird Kages „Optisches Konzert“ als moderne Umsetzung durch die Familie Kage live präsentiert.
2019 - Göppinger Kultur-Nacht

2019 - Göppinger Kultur-Nacht

Innerhalb der Kulturnacht 2019 in Göppingen wird die Familie Kage einen Teil des Innenbereichs der Stadtkirche mit Ihrem „Optischen Konzert – Raumzeit“ bespielen.
Ergänzend erfolgt eine stimmungsvolle Raumillumination.

Zusammen mit weiteren Künstlern aus dem Bereich beispielsweise der künstlerischen Fotografien, der Skulpturenkunst und der Malerei, welche ebenfalls in der Stadtkirche vertreten sein werden, wird das „Optische Konzert“ in Dialog treten.

www.kultur-nacht.de
2019 - Sommerfest im Stauferland

2019 - Sommerfest im Stauferland

„Staufermond“ - Schloss Weißenstein

Sonderführung: 15.00 – ca. 18.30 Uhr

Sonderführung in KAGEs MIKROVERSUM zum diesjährigen Kage-Instituts- und Mondlandejubiläum. Führungs-Reise durch den Mikro- und Makrokosmos mit einer spannenden Multivisionsshow, der Präsentation der ersten 1971 veröffentlichten farbigen Mondgesteinsaufnahmen Manfred P. Kages und die Präsentation von weiteren „Besuchern“ aus dem Weltall. Zum gemütlichen Ausklang werden themenbezogene kulinarische Genüsse gereicht.

Schlossillumination: 21.30 – ca. 23.30 Uhr

Farbenrausch zur Musik im Schlosshof: Interaktive Live-Großprojektion „Staufermond“ als „Optisches Konzert“. Es werden themenbezogene kleine Häppchen und Getränke angeboten.

Details (z.B. zur Anmeldung) finden Sie unter www.schlossweissenstein.de

to be

continued

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